Erinnerung bei den drei Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Neulingen an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren

Aufruf von Bürgermeister Schmidt: „Helfen Sie auch in Zukunft mit, dieses wichtige Gedenken zu bewahren!“

Gemeinsam hatten alle drei Gedenkfeiern mit Kranzniederlegungen in der Gemeinde Neulingen am Volkstrauertag, 18. November, nach den Gottesdiensten, dass an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren mit seinen 17 Millionen Toten gedacht wurde. Sie wurden durch die politische Gemeinde in Zusammenarbeit mit den VdK-Ortsgruppen veranstaltet. Ebenso wurde an die Teilnahme einer Neulinger Delegation vor einer Woche bei einer gemeinsamen Trauer- und Gedenkveranstaltung in der Partnergemeinde Le Poiré-sur-Ve erinnert.

Vor dem Ehrenmal in Bauschlott betonte Bürgermeister Michael Schmidt: „Am 11. November jährte sich zum 100. Mal der Tag des Waffenstillstands des Ersten Weltkrieges. Ein besonderer Jahrestag, der auch bei uns einen zentralen Stellenwert haben sollte. Toleranz, gegenseitige Achtung und Respekt vor den Werten anderer Menschen, muss auch die Leitlinie für unseren Alltag sein. Nur so wird uns ein menschenwürdiges und harmonisches Zusammenleben gelingen. Helfen Sie auch in Zukunft mit, dieses wichtige Gedenken zu bewahren.“ Gemeinsam mit dem VdK-Vize-Vorsitzenden Rolf Weschenfelder legte er am Ehrenmal einen Kranz nieder.

Stefan Weihing, Vorsitzender des Musikvereins Bauschlott, umrahmte mit seiner Trompete die Feier.

Am Ehrenmal vor dem Göbricher Friedhof erwähnte der stellvertretende Bürgermeister Walter Bischoff: „Internationale Begegnungen auf Kriegsgräberstätten schaffen das Bewusstsein für unterschiedliche Perspektiven und damit auch die Fähigkeit zur Konfliktlösung im gegenseitigen Respekt. Solche pädagogischen Projekte sind somit das Fundament zum Aufbau einer friedlichen Zukunft. Hoffen wir, dass die Hundertjahrfeiern zum Ende des Ersten Weltkrieges Gelegenheit bieten, anerkennenswerte Ziele weiterzuverfolgen!“ Mit dem VdK-Vorsitzenden Mathias Dogendorf legte Herr Bischoff im Gedenken am Ehrenmal einen Kranz nieder.

Unter der Leitung seines Vorsitzenden und Vize-Dirigenten Rolf Elsäßer sorgte der Musikverein Göbrichen für die feierliche Umrahmung.  

An der Gedenkstele auf dem Nußbaumer Friedhof beschloss Vize-Bürgermeister Reiner Roth seine Ansprache sichtlich gerührt mit den Worten: „Am Volkstrauertag schauen wir zurück auf die Schrecken des Krieges, aber auch voraus auf die Bewahrung von Frieden, Demokratie und Menschenrechten. Das bringt uns zwar keine Gefallenen zurück, aber es kann hoffentlich verhindern, dass die nächste Generation wiederum Gefallene beklagen muss.“

Die Kranzniederlegung an der Gedenkstele erfolgte gemeinsam mit Herrn Roth, der VdK-Vorsitzenden Rosina Bickel und ihrem Stellvertreter Rolf Weschenfelder. 

Hier sorgte für die Umrahmung ein Quintett des evangelischen Posaunenchors sowie

zusätzlich der Chor der neuapostolischen Kirche Neulingen, unter der Leitung von Joachim Sack. Bei allen drei Feiern erklang aus den Instrumenten jeweils das Soldatenlied „Ich hatte einen Kameraden“.  Text/Fotos: pd

 

 

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