Erweiterung und Umbau des Bauschlotter Kindergartens „Villa Kunterbunt“ abgeschlossen

Schluss mit dem Platzmangel

Mehr Platz für gemeinsame Mahlzeiten, zum Toben, für Spiel, Spaß und Bewegung gibt es ab sofort in der „Villa Kunterbunt“: Die Erweiterung und der Umbau des in der Bauschlotter Lindenstraße gelegenen Kindergartens ist abgeschlossen. In vier Gruppen bietet die kommunale Einrichtung nun regulär Platz für insgesamt 88 Kinder. Bürgermeister Michael Schmidt spricht von einer „qualitativen Verbesserung des Angebots“ und betont, nun sei man für viele Jahre gut aufgestellt. „Wir sind sehr froh, dass die Erweiterung geklappt hat.“ Vorher war die Situation in der „Villa Kunterbunt“ laut Stefanie Frey nämlich „sehr beengt“: Die Bewegungsmöglichkeiten seien eingeschränkt gewesen, eine Mensa habe ebenso gefehlt wie ein eigener Pausenraum für das Personal. Frey leitet die drei Kindertageseinrichtungen im Ortsteil Bauschlott und sieht durch den Umbau und die Erweiterung der „Villa Kunterbunt“ nachhaltige Verbesserungen im Tagesablauf. Zusammen mit den Kindern hat sie in den zurückliegenden Monaten den Baufortschritt beobachtet und miterlebt, wie die Räumlichkeiten nach und nach eingerichtet wurden.

Die Arbeiten sind abgeschlossen: Auf der neuen, großen Pflasterfläche vor dem Bewegungsraum lassen sich Einrichtungsleiterin Stefanie Frey (links) und Bürgermeister Michael Schmidt (rechts) von Architekt Herbert Suedes die umgesetzten Baumaßnahmen erklären. (rol)

Insgesamt sind mehr als 100 zusätzliche Quadratmeter entstanden. Ein neuer Bewegungsraum dient künftig nicht nur für Spiel und Sport, sondern kann dank Rollos auch für den Mittagsschlaf genutzt werden. Er verfügt über einen Linoleum-Boden, unter dem sich eine dämpfende, die Gelenke schonende Korkment-Schicht befindet. Zudem gibt es eine lärmschluckende Akustikdecke, eine Prallschutzwand und mineralische Putze an den Wänden. Ebenfalls neu gebaut wurden ein kleiner Abstellraum für Matratzen und Sportgeräte und eine Küche, die mit professionellen Geräten wie Dampfgarern und einer Industrie-Spülmaschine ausgestattet ist. Das Essen kann über einen separaten Seiteneingang angeliefert werden. Es kommt tiefgefroren in die Einrichtung und wird dort frisch zubereitet. Beleuchtet wird der neue Gebäudeteil mit LED-Lampen und beheizt über eine separate Gasbrennwerttherme. Bauamtsleiter Ralf Kilgus spricht von einer „hochkomplexen Gebäudetechnik“.

Und er erklärt, dass bei den Erweiterungsarbeiten auch im Bestandsgebäude und im Außenbereich einiges saniert und verändert wurde: Eine neue Mensa bietet Platz für 36 Kinder, die dort künftig in zwei Schichten essen können – vorausgesetzt, die Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlauben die Mischung von Gruppen eines Tages wieder. Ebenfalls neu ist ein großzügiger Wickelraum, ausgestattet unter anderem mit einer Sitzbadewanne, einem Handwaschbecken, einem Aufstieg und einer Wärmelampe. Auch der kleinere der beiden Sanitärbereiche wurde bei den Sanierungsarbeiten aufgewertet. Aus der alten Cafeteria für die Kinder wurde ein Raum für die insgesamt 13 in der Einrichtung beschäftigten Mitarbeiter. Das alte Personalzimmer wurde zum Büro für die Einrichtungsleitung umfunktioniert. Auch die Eingangstüren hat man erneuert.

Im Außenbereich entstand eine neue Pflasterfläche und zur Lindenstraße hin eine neue Bepflanzung. Die Bauarbeiten sind zügig vorangeschritten. Nachdem der Gemeinderat grünes Licht gegeben hatte, begann Architekt Herbert Suedes Ende 2018 mit den Planungen. 2019 erhielt man die Baugenehmigung. Im März 2020 starteten die eigentlichen Baumaßnahmen. Bis zum Frühsommer stand das in Massivbauweise errichtete Gebäude, danach folgte der Innenausbau. Die Abnahme erfolgte kurz vor Weihnachten. Gekostet hat die Gesamtmaßnahme inklusive der Sanierungsarbeiten im Bestand rund 650.000 Euro. Viel Geld, das allerdings gut investiert zu sein scheint: „Die Kinder sind begeistert“, sagt Frey: „Und die Kollegen auch.“

Versorgung gesichert

Nach dem Umbau und der Erweiterung bietet die „Villa Kunterbunt“ nun 88 Plätze in vier Gruppen. 80 davon sind aktuell belegt. Laut Bürgermeister Michael Schmidt verfügt Neulingen bei der Kinderbetreuung nun über „ein großzügiges Angebot in jeder Einrichtung“. Aktuell gibt es in der Gemeinde insgesamt sechs Kindertagesstätten, davon drei in Bauschlott, zwei in Göbrichen und eine in Nußbaum. Man habe die räumlichen Kapazitäten, um die Kindergartenbedarfsplanung in den kommenden Jahren zu erfüllen, sagt Bauamtsleiter Ralf Kilgus und erklärt, dass in Göbrichen noch zusätzliche Räume als Reserve zur Verfügung stünden, in denen man im Bedarfsfall kurzfristig weitere Plätze schaffen könnte.

Text / Foto: Nico Roller

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