Gemeinde Neulingen wird Teil der Netze BW Familie

Kommunalberater Tino Stutz begrüßt als „EnBW vernetzt“-Kommune die Gemeinde Neulingen und überreicht Bürgermeister Michael Schmidt als Dankeschön ein visuelles Andenken an die Beteiligung.

 

„Eine neue Qualität der Partnerschaft“ hat die EnBW vor zwei Jahren den Kommunen im Land angeboten – und ist damit auf offene Ohren gestoßen: Über 200 Städte und Gemeinden und damit fast 40 Prozent der Berechtigten haben sich zum Stichtag 30. Juni Anteile an der EnBW-Tochter Netze BW gesichert. Sie reden damit künftig bei den Strom- und Gasnetzen der Zukunft ein gewichtiges Wort mit und profitieren zugleich vom wirtschaftlichen Erfolg der Netze BW.

 

Mehr zum Thema finden Sie in der offiziellen Pressemeldung:

 

Über 200 Städte und Gemeinden greifen bei Netze BW-
Anteilen zu - EnBW zieht positive Bilanz des Beteiligungsmodells „EnBW vernetzt“ – Noch stärkere Verankerung in Baden-Württemberg

 

Karlsruhe/Stuttgart. „Eine neue Qualität der Partnerschaft“ hat die EnBW vor zwei Jahren den Kommunen im Land angeboten – und ist damit auf offene Ohren gestoßen: Über 200 Städte und Gemeinden und damit fast 40 Prozent der Berechtigten haben sich zum Stichtag 30. Juni Anteile an der EnBW-Tochter Netze BW gesichert. Sie reden damit künftig bei den Strom- und Gasnetzen der Zukunft ein gewichtiges Wort mit und profitieren zugleich vom wirtschaftlichen Erfolg der Netze BW. „Wir freuen uns über das Vertrauen so vieler Kommunen und damit über eine noch stärkere Verankerung in Baden-Württemberg“, erklärte Dirk Güsewell, EnBW-Vorstand und zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrats der Netze BW.  

Über das Modell mit dem Namen „EnBW vernetzt“ konnten rund berechtigte 550 Kommunen im Land mittelbar Anteile an der Netze BW, der größten Strom und Gasnetzgesellschaft im EnBW-Konzern, erwerben. Bereits in der ersten Phase von April bis Juni 2020 hatten sich 116 Städte und Gemeinden für das Modell entschieden. In der zweiten und letzten Phase kamen jetzt – trotz Corona und finanzieller Sorgen in manchen Rathäusern – nochmals 98 dazu. Insgesamt besitzen diese Kommunen nun über eine Beteiligungsgesellschaft rund 14 Prozent der Anteile an der Netze BW. Die Einlagen liegen zwischen 200.000 Euro und knapp 12 Millionen Euro; in Summe betragen sie über 300 Millionen Euro. Alle fünf Jahre können die Kommunen entscheiden, ob sie die Beteiligung fortführen, aufstocken oder beenden.

„Energiewende, Verkehrswende, Breitbandausbau, öffentliche Sicherheit – die Liste der Herausforderungen für die Infrastruktur der Kommunen ist lang. Als Energie- und Infrastrukturunternehmen sind wir dafür der natürliche Partner im Land. Es ist deshalb für beide Seiten ein Gewinn, wenn wir uns noch enger verzahnen“, unterstrich Dirk Güsewell. Für Netze BW-Geschäftsführer Christoph Müller haben bereits die ersten Termine und Gespräche erkennbare Impulse gebracht: „Von Anfang an war spürbar, dass uns diese Partnerschaft substanziell voranbringt – und damit auch die Energiewende, die am Ende vor Ort und in den örtlichen Netzen stattfindet.“

Die beteiligten Kommunen erhalten eine jährliche Ausgleichszahlung von 3,6 Prozent auf das eingebrachte Kapital. Darüber hinaus stellen sie bereits seit April 2021 zwei neue Aufsichtsratsmitglieder der Netze BW: Felix Geider, Bürgermeister von Östringen (Kreis Karlsruhe) und sein Amtskollege Oliver Spieß aus Fronreute (Kreis Ravensburg). Außerdem führt Bürgermeister Alexander Eger aus St. Leon-Rot (Rhein-Neckar-Kreis) neben dem Netze-BW-Vertreter Thomas Gunkel als Geschäftsführer die Geschicke der Beteiligungsgesellschaft. Ein spezielles Kommunikationsgremium lockert die formalen Strukturen der GmbH auf und ermöglicht einen zwanglosen, fachlich breit aufgefächerten Austausch.

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