Obstannahme zur Herstellung des beliebten Neulinger Apfelsaftes

5.396 Kilogramm Äpfel wurden von 14 Obstbauern „angekarrt“.

Am Samstagnachmittag, 29. September, wurden vor dem Bauhof in Göbrichen von 14 Obstbauern 5,4 Tonnen Äpfel zur Herstellung des beliebten „Neulinger Apfelsaftes“ angeliefert und an die Gemeinde verkauft. Hieraus können etwa 3 240 Liter Saft gepresst werden. Die Bauhof-Mitarbeiter Lorenz Leicht und Thomas Schrenk nahmen das Obst entgegen. Kassenverwalterin Tanja Michael zahlte sieben Euro pro Dezitonne (100 Kilogramm) aus.
Um die Äpfel nicht umkommen zu lassen, machte sich ein Einwohner sogar die Mühe der Anlieferung wegen „nur“ 75 Kilogramm zu machen. Dies war die kleinste angelieferte Menge. Nach dem Motto „wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht Wert“, machte sich der fleißige Sammler für nur 2,60 Euro auf den Weg, um Obst aufzulesen.
Doch anscheinend dachten so nicht alle. Aufgrund der großen Apfelschwemme in diesem Herbst (wie meist in den geraden Jahreszahlen) wurde eigentlich mit einem größeren Ansturm gerechnet. Doch offenbar können viele ältere Obstbauern diese Arbeit nicht mehr machen, andere sind inzwischen verstorben. Somit blieb neben dem Container mit 20 Kubikmetern Fassungsvermögen ein zweiter mit 30 Kubikmetern Volumen leer, der vorsorglich mitgeliefert wurde.

Die größte Menge von 1 653 Kilogramm lieferten Günther Braun und sein Sohn Thomas an.

Sie kamen jeweils mit einem Holder und voll beladenem Anhänger. Die ganze Familie hatte beim Auflesen geholfen. Sie konnte sich damit wahrlich keine „goldene Nase“ verdienen – doch wollte man das viele Obst schlicht nicht kaputtgehen lassen.
Der wohlschmeckende und bekömmliche „Neulinger Apfelsaft“, der zu 100 Prozent aus Fruchtsaft besteht, wird wieder von der Kelterei Zumbach in Unteröwisheim hergestellt. Der Verkauf erfolgt demnächst erneut im Bürgerbüro des Verwaltungszentrums Bauschlott, Schloßstraße 2 sowie im örtlichen Einzelhandel.
Durch die 1997 ins Leben gerufene „Ökologische Offensive Neulingen“, basierend auf der Agenda 21 (Internationale Umweltkonferenz), werden durch die Gemeinde seit Herbst 2002 Äpfel angenommen. Bereits im ersten Jahr fand der Neulinger Streuobstsaft reißenden Absatz. Dessen Herstellung ist inzwischen nicht mehr wegzudenken. Der zweitbeste Ertrag, mit fast 17 Tonnen, konnte vor zehn Jahren verbucht werden. Unerreicht blieb jedoch der Rekord von 30 654 Kilogramm Äpfeln im Jahre 2004. Vergangenes Jahr wurde erstmals kein Obst angenommen, da schon im Vorfeld bekannt war, dass die regelmäßigen Anlieferer keine Äpfel haben. Umso größer ist nun die Freude bei den Liebhabern des gesunden Getränks, dass in diesem Jahr wieder Apfelsaft hergestellt werden kann. Text/Fotos: pd

Öffentliches Leben

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Freitag, 26.10.2018
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14:00 - 17:30 Uhr


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