Sanierung der Bauschlotter Straße in Göbrichen wird drei Monate früher fertig als geplant

Dem Zeitplan weit voraus

Eigentlich sollte sie erst im Juli fertig werden. Doch wer in diesen Tagen aufmerksam durch den Neulinger Ortsteil Göbrichen läuft oder fährt, der stellt fest: Die Bauschlotter Straße ist schon jetzt vollständig saniert, drei Monate früher als geplant. Die Fahrbahn glänzt schwarz, der Gehweg hat ein neues Pflaster bekommen. „Das lief alles sehr geschmeidig“, sagt Bürgermeister Michael Schmidt (parteilos) und betont, nun habe man „wirklich für die nächsten Jahrzehnte eine saubere Lösung“ geschaffen und „viele Konfliktpunkte“ aufgelöst. Etwa bei den insgesamt vier Bushaltestellen, die laut Schmidt vorher „nicht optimal angelegt“ waren. Nun sind sie blinden- und behindertengerecht, verfügen über ein 18 Zentimeter hohes Hochbord, Kasseler Sonderbordsteine und taktile Platten.

Auch der Zustand der Straße hat sich durch die Sanierung deutlich verbessert. Vorbei sind die Zeiten, in denen über Löcher und Risse holpernde Fahrzeuge für Lärm und Ärger gesorgt haben. Die neue Straße besteht aus einer zwölf Zentimeter dicken Asphalttragschicht, einer sechs Zentimeter breiten Binderschicht und einer vier Zentimeter starken Deckschicht. Die Breite der Fahrbahn variiert zwischen 5,5 und 6,2 Metern. Die mit Pflastersteinen ausgeführten Gehwege sind mindestens anderthalb Meter breit – und damit auch für Rollatoren und Kinderwägen gut geeignet. 18 Straßenlampen sorgen nachts für Licht. Auf einer Länge von rund 600 Metern wurden nicht nur die Fahrbahn und der Gehweg erneuert, sondern auch der Kanal und die Wasserleitungen. Im Untergrund liegen nun 300 bis 400 Millimeter dicke Kunststoffrohre und 500 bis 600 Millimeter dicke Stahlbetonrohre. Auch die Hausanschlüsse wurden erneuert. Zudem ist Breitband verlegt worden.

Abnahme vor Ort: Die Ingenieure Peter Werner (links) und Jörg Baumgärtner (Vierter von links) zeigen Gemeinderatsmitgliedern und Vertretern der beteiligten Firmen das Ergebnis. Auch Bürgermeister Michael Schmidt (rechts) ist zufrieden. (rol)

Mit den Planungen haben die Kirn Ingenieure schon im Sommer 2018 begonnen. Ganz einfach sei das nicht gewesen, erzählt Planer Jörg Baumgärtner und verweist unter anderem auf den Kanal, der neu geordnet werden musste. Hinzukam, dass die Bushaltestellen so positioniert werden mussten, dass sie nicht im Bereich von Zufahrten liegen. Über die Wintermonate 2019 und 2020 wurden die Arbeiten ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt eine Firma aus dem benachbarten Königsbach-Stein. Im März 2020 haben die Bauarbeiten begonnen. Der Ausbau erfolgte dabei in drei Abschnitten. Auch den Kreuzungsbereich mit der Hohwaldstraße hat die Firma saniert, um für „ein gutes optisches Bild“ zu sorgen. Insgesamt liegen die Baukosten bei rund drei Millionen Euro. Die Anwohner scheinen sich über die Sanierung der Bauschlotter Straße zu freuen: Nicht eine einzige Beschwerde sei von ihnen gekommen, erzählt der Neulinger Bauamtsleiter Ralf Kilgus: „Im Gegenteil: Wir haben lobende E-Mails bekommen.“ Die beteiligten Firmen hätten bei den Bürgern ein hohes Ansehen genossen. „Es hat mir große Freude gemacht, mit Ihnen diese Maßnahme umzusetzen.“

Text / Foto: Nico Roller

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Donnerstag, 17.06.2021
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14:00 - 17:30 Uhr


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