Weihnachtsgrußwort von Landrat Bastian Rosenau

Landrat Bastian Rosenau

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

bald ist Weihnachten – und leider gibt es im Moment nur sehr wenige „Frohe Botschaften“ zu verkünden. Im Gegenteil: Wer die Nachrichten verfolgt, Zeitung liest oder in den sozialen Medien unterwegs ist, dem begegnen derzeit vorwiegend Meldungen wie „Pforzheim und Enzkreis Corona-Hotspots“, „Rekord bei Todesfällen“, „Kliniken an Kapazitätsgrenzen“, „Schwierige Haushaltslage“ oder „Schlechtes Weihnachtsgeschäft“. Und der „Lock-down light“ im November hat leider die Erwartungen nicht erfüllt und die Welle gebrochen. Die Zahl der Infektionen stieg weiter. Dem Land blieb daher rund eine Woche vor Weihnachten kein anderer Ausweg, als einen kompletten Shutdown zu verhängen, damit die Lage noch beherrschbar bleibt.   

Diese Gesamtsituation drückt unweigerlich auf die Stimmung. Viele von uns stehen seit Monaten im Dauerstress und gehen schon lange weit über die persönliche Belastungsgrenze hinaus. Genau deshalb täte es uns allen gut, einmal in Ruhe Zeit miteinander zu verbringen oder sich in die vertrauten Weihnachtsrituale und in die Auszeit zwischen den Jahren fallen zu lassen. Doch diese Krise stellt eben leider gerade diese Traditionen und Gewissheiten so elementar in Frage, dass kaum jemand davon unberührt bleibt.

An Weihnachten, dem Fest der Liebe und der Familie, dürfen wir uns nur noch in kleinstem Kreis treffen und sollten selbst dabei noch Vernunft walten lassen und Abstand halten. Vielerorts wird sicher auch kein Gottesdienst-Besuch möglich sein. Und sogar die Kinder spüren, dass dieses Jahr alles anders ist: Sie wünschen sich zu Weihnachten nicht eine neue Playstation, sondern dass diese Pandemie endlich ein Ende hat.

Doch vielleicht sollten wir nicht ganz so schwarzmalen, sondern versuchen Lichtblicke auszumachen. Denn es gibt sie: Zu Beginn des neuen Jahres wird ein Corona-Impfstoff verfügbar sein. Damit wird das Virus zwar nicht von einem Tag auf den anderen verschwunden, aber doch leichter zu bekämpfen, sein.

Und vielleicht ermöglicht die Pandemie mit ihren Einschränkungen paradoxerweise auch etwas, das eigentlich Sinn und Zweck der Adventszeit ist, aber in den vergangenen Jahren etwas zu kurz kam: Ich spreche von der Besinnung auf das Wesentliche. Was wirklich wesentlich ist – diese Frage kann natürlich jeder nur für sich selbst beantworten. Ist es die Gesundheit, die Familie oder können es auch die kleinen Dinge des Lebens sein. wie ein ausführliches Telefonat mit einem alten Freund, ein Spaziergang oder ein gutes Buch?

So wie wir lernen müssen, unsere Freizeit und unsere Arbeit neu zu gestalten, müssen wir gerade zur Weihnachtszeit auch kreative Wege finden, um Zuneigung, Nähe und Freundschaft zu zeigen. Skypen, Telefonate, Mails und vielleicht mal wieder Briefe schreiben – sich also aufmerksam, aber gleichzeitig auch zurückhaltend und verantwortungsvoll verhalten, um sich und andere nicht zu gefährden. „Im Moment ist eben nur Abstand Ausdruck von Fürsorge“ – so hat es die Bundeskanzlerin ausgedrückt.

Trotz all der widrigen Umstände wünsche ich uns allen von Herzen ein besinnliches Weihnachtsfest, verbunden mit der Hoffnung auf ein neues, etwas weniger herausforderndes Jahr 2021.

Ihr

Bastian Rosenau
Landrat

 

Öffentliches Leben

Abfalltermine

Donnerstag, 21.01.2021
Grüne Tonne flach in Göbrichen

Donnerstag, 21.01.2021
Grüne Tonne flach in Nussbaum

Freitag, 22.01.2021
Grüne Tonne rund in Nussbaum


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