Historisches um Göbrichen

Göbrichen konnte 1992 seine 900 Jahrfeier begehen. 1092 wird es als "Gebrichingen" im Hirsauer Codex zum ersten Mal erwähnt. Nach einer wechselvollen Geschichte der Zugehörigkeit kam der Ort ab 1309 ganz zum Kloster Herrenalb. Markgraf Philipp von Baden kaufte das Gemarkungsgebiet den Mönchen ab, und seit 1565 gehörte Göbrichen ganz zur Markgrafschaft Baden-Durlach.

Mitten im Dorf steht die um 1507 erbaute mauerumwehrte evangelische St.-Ulrich-Kirche, mit imposantem Chorturm. Die heutige Hauptstraße wurde bei der mittelalterlichen Dorferweiterung planmäßig als Dorfanger angelegt. Das einstige reine Bauerndorf wird zunehmend als ruhige Wohngemeinde genutzt. Wie in Bauschlott haben sich auch hier am Rande drei Hochhäuser "eingenistet".

Seit 1981 besteht in Göbrichen dank der Initiative örtlicher Vereine eine Veranstaltungshalle, die von der Landesregierung im Wettbewerb vorbildlicher kommunaler Bürgeraktionen ausgezeichnet wurde.Sie bietet die Möglichkeit sportlicher und kultureller Veranstaltungen. Auch liegt der Sportplatz neben dieser Halle.

Göbrichen hat einen Reiterverein, der über einen Reitplatz, eine Reithalle und einen Ausbildungsstall verfügt; ein "Reiterstüble" fehlt auch nicht. Einmal im Jahr finden größere Turniere statt, die sich besonderer Beliebtheit in Baden-Württemberg erfreuen. Neben dem Reitsport und Fußball findet u.a. auch der Kleintierzuchtverein eine beachtliche Bedeutung.

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