20 Jahre Partnerschaft zwischen dem Enzkreis und der Provinz Reggio Emilia

Im Jahre 1993 wurde der Partnerschaftsvertrag zwischen dem Enzkreis und der norditalienischen Provinz Reggio Emilia unterzeichnet. In den 20 Jahren, die seither vergangen sind, ist es gelungen, die Partnerschaft mit viel Leben zu erfüllen. Diese „Porzellan-Hochzeit“ der beiden Landkreise wurde am vergangenen Wochenende ausgiebig in der Göbricher Büchighalle mit einer Delegation von rund 100 Menschen aus der Emilia und zahlreichen Vertretern der italienischen Freundeskreise aus Eisingen, Illingen und Neulingen gefeiert, welche sich ehrenamtlich für die gelebte Partnerschaft seit Jahrzehnten erfolgreich engagieren.

Landrat Karl Röckinger konnte neben seiner reggianischen Amtskollegin Sonia Masini auch einige Bürgermeister/innen aus der italienischen Provinz begrüßen – so auch Vanna Scaltriti aus Rolo, Barbara Bernardelli aus Reggiolo und GIORGIO BENAGLIA aus Guastalla, deren Gemeinden durch das Erdbeben im vergangenen Jahr besonders betroffen wurden. Den Deutsch-Italienischen Freundeskreisen in Neulingen und Eisingen und der Gemeinde Neulingen selbst war es ein besonderes Anliegen ihre Solidarität und Freundschaft mit den Menschen der Partnerregion Reggio Emilia mit Wort und Tat zum Ausdruck zu bringen.

So übergab Heinrich Furrer im Namen des Freundeskreises Neulingen-Rubiera der Bürgermeisterin von Rolo (4500 Einwohner) Vanna Scaltriti einen Scheck in Höhe von 500 € sowie der Landrätin Sonia Masini einen Bildband der 25 Jahre langen Begegnungen zwischen Rubiera und Neulingen, welcher von Karl Spörr gestaltet wurde.

Bürgermeister Michael Schmidt überreichte ebenfalls eine Geldzuwendung von 500 € an den Bürgermeister Giorgio Benaglia aus Guastalla (14700 Einwohner).

Beide Bürgermeister waren von dieser Geste sehr beeindruckt und wollen das Geld an Menschen weitergeben, welche von dem letztjährigen Erdbeben in ihrer Existenz getroffen wurden. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass am Ende des Abends in der aufgestellten Spendenbox € 400 vorhanden waren, die ebenfalls an die drei Bürgermeister/innen der betroffenen Gemeinden aufgeteilt wurden.
 

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