Neulingens Bürgermeister Michael Schmidt: „Weiterhin gute Freunde bleiben und gemeinsam am „Hause Europa“ bauen“

Abschlussfest des 36. internationalen Jugend-austausches in der Gräfin-Rhena-Halle

Mit einem Abschlussfest endete am Freitagabend, 31. August, in der Gräfin-Rhena-Halle in Bauschlott der 36. internationale Jugendaustausch Neulingen/Rubiera mit einem interessanten und abwechslungsreichen, einwöchigen Programm. Hierzu gehörte am Mittwoch, 29. August, auch ein kleiner Empfang und Mittagessen im Landratsamt Enzkreis mit anschließendem Shopping in der Goldstadt.
Heinrich Furrer, seit 1985 Koordinator des internationalen Jugendaustauschs zwischen Neulingen und Rubiera sowie Vorsitzender des deutsch-italienischen Freundeskreises, führte aus: „Als der Jugendaustausch begann, war ich 35 Jahre, so kann man ausrechnen, wie alt ich jetzt bin. Daher wollen wir in Neulingen, wie auch in Rubiera unser Team verjüngen. Was nicht heißt, dass die „Alten“ weg sind, aber sie wollen einen Schritt zurücktreten und die Neuen dabei unterstützen. Mehr als 1.000 Jugendliche haben wir bisher zusammengebracht und wir hoffen, dass sich in der Zukunft noch mehr als 1.000 kennenlernen. Wir werden unsere Erfahrungen im neu geformten Team einbringen und mit ihm zusammenarbeiten, damit neue Elemente reinkommen, was für den Jugendaustausch wichtig ist“, führte Furrer sichtlich gerührt aus. Jugendliche von früheren Begegnungen, sind indes heute selbst Betreuer.
Auf Anregung des damaligen Kreisrates Walter Spörr ist der Jugendaustausch überhaupt zustande gekommen, für den er seinen Zwillingsbruder Karl und den Pädagogen Heinrich Furrer gewinnen konnte. Ohne diese drei würde es den Jugendaustausch erst gar nicht geben.

Weiterhin gute Freunde zu bleiben und gemeinsam am Hause Europa zu bauen, dazu ermunterte Neulingens Bürgermeister Michael Schmidt, in seiner Ansprache. „Es war schön, dass die Besucher Freude an den Ausflügen hatten und sich kennenlernen durften“, betonte der Schultes.   
Paolo Avanzi ebenfalls seit Beginn zusammen mit seiner Frau Anna Fiaroli Organisatoren auf italienischer Seite und beide Neulinger Ehrenbürger, führte aus, dass Rubiera in den vergangenen 33 Jahren fünf Bürgermeister hatte und Neulingen nur drei. Er begrüßte es, dass in der Verantwortung des Jugendaustausches neue Gesichter nach vorne treten wollen, damit er auch in der Zukunft weitergeht. 
Alle drei Redner bedankten sich bei den Gastfamilien, die wiederum bereit waren Jugendliche für eine Woche bei sich aufzunehmen, ebenso allen Helfern und Betreuern der Begegnung, ohne welche diese wiederum nicht möglich gewesen wäre. Herr Furrer wurde von Anna Fiaroli sowie die Herren Schmidt und Avanzi von Julian Herold übersetzt.
Zum Abschiedsessen hatte Bäckermeister Rolf Walter in seinem Smoker deftiges Fleisch zubereitet, zu dem es eine Auswahl an selbstgemachten, gespendeten Salaten gab. Es blieb auch noch genügend Raum zu guten, persönlichen Gesprächen mit einem positiven Resümee über eine bestens gelungene Woche, im Mittelpunkt mit dem europäischen Gedanken

Zum krönenden Finale sind gemeinsam die Nationalhymnen von Italien und Deutschland sowie die Europahymne „Freude schöner Götterfunken“ gesungen.

Kontinuität beim internationalen Jugendaustausch Neulingen/Rubiera

An den Wänden entlang gab es eine von Karl Spörr zusammengestellte große Bilderausstellung mit Zeitungsauschnitten seit den Anfängen von 1985 an, die er vergrößert auf große Styroportafeln aufgeklebt hatte. Dabei wurden auch manche

Begegnungen von bereits verstorbenen Freunden des Jugendaustausches mit Rubiera wieder wach, wie etwa dem ersten Neulinger Bürgermeister Helmut Britsch. Somit ist der Jugendaustausch so alt wie die Fernsehserie „Lindenstraße“. Doch während er weiterlebt, starb „Vater Beimer“ alias Joachim Hermann Luger (74), ebenfalls seit Anfang an als Hauptrolle dabei, am 2. September in der 1.685. Folge „Die Ruhe nach dem Sturm“ auf eigenen Wunsch den Serientod, weil er nicht mehr mitspielen wollte. Das macht den Unterschied zwischen der Realität und fiktiv.
„Wir sind stolz darauf, dass wir jedes Jahr eine Begegnung veranstalten konnten, in den ersten Jahren sogar zwei“, freute sich Furrer sagen zu können.  

„Der Übergang ist geschafft“. Nach 33 Jahren internationalem Jugendaustausch Neulingen/Rubiera gibt es in der Führungsspitze einen Generationswechsel, wobei die bisherigen vorerst weiterhin zur Seite stehen werden. Für beide Kommunen gab es eine von Karl Spörr (hinten 2. von links) zusammengestellte Kollage mit Fotos früherer Jugendaustausche. 

Bereits schon traditionell hatte der Hundesportverein Bauschlott am Donnerstagabend, 30. August, die Gäste in sein Vereinsgelände „Am Hinterbach“ eingeladen, wo es zunächst Hundevorführungen und anschließend ein gemeinsames Abendessen gab.
Gemäß dem Song „Abschied ist ein scharfes Schwert“ von Roger Whittacker, sind mit Wehmut und Tränen in den Augen am Samstagmorgen, 1. September, die Gäste aus Italien in ihre Heimat zurückgekehrt. Text/Fotos: Dietrich

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